Neue Hoffnungen bei der Impfstoff Entwicklung

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Gegen das Coronavirus gibt es momentan noch keinen impfstoff, doch Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung. Mittlerweile forschen rund 160 Wissenschaftler aus der ganzen Welt an einem Impfstoff. Rund 23 Impfstoffe werden schon an Freiwilligen getestet.

Die Entwicklung eines Impfstoffes ist ein sehr komplizierter und langer Vorgang. Zuerst müssen Wissenschaftler den Krankheitserreger ganz genau untersuchen und versuchen, ihn nachzustellen. Außerdem wird überprüft, wie unser Körper sich dagegen schützen kann und Antikörper bildet. So kann ein Mittel produziert werden, mit dem unser Körper ein stärkeres Immunsystem entwickelt und Coronaviren abstößt. Wenn ein Mittel gefunden worden ist, müssen erst mehrere Test durchlaufen werden, um festzustellen dass es keine Nebenwirkungen gibt. Erst wenn alle Tests gut gelaufen sind, kann der Impfstoff eine Zulassung bekommen und danach produziert werden, welches auch noch mal einige Wochen dauert.

Bereits bei drei Projekte befindet man sich schon in der Abschlussphase, welches schon der letzte Schritt bei einer klinischen Untersuchung ist, so Professorin Ulrike Protzer von der Technischen Universität München. Bei den drei Projekten handelt es sich um zwei Impfstoffe aus China und eines aus Großbritannien. Forscher der Universität in Oxford haben zusammen mit einem großen Pharmakonzern schon viele Tests an Freiwilligen in Großbritannien, Südafrika und Brasilien durchgeführt und es sollen noch weitere folgen. Auch das chinesische Unternehmen Sinovac testet in Brasilien ihren Impfstoff, um zu überprüfen ob das Mittel vor einer Ansteckung schützt.

Auch in Deutschland werden momentan zwei mögliche Impfstoffe an ersten Freiwilligen getestet und haben jetzt einer Studie gestartet. Wann es aber einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt, ist derzeit noch nicht klar.