Hotels und Restaurants kämpfen um ihre Existenz

Fast zwei Monate stand der Betrieb in Restaurants, Bars und Hotels still. Das stellt viele Betreiber jetzt vor eine große Herausforderung, denn viele können ihre Geschäfte nicht halten und haben Angst um ihre Existenz. Kaum ein anderes Geschäft wurde durch die Corona Pandemie so hart getroffen, wie die Gastronomie. Mittlerweile darf man wieder Restaurants und Bars besuchen, allerdings unter strengen Hygiene-Regeln. Das schreckt viele ab und ist auch der Grund, warum viele Menschen die Besuche meiden.

Nach einer Umfrage des Deutschen Hotel-und Gaststättenverbandes sehen etwa 60 Prozent der Gastronomen, die Corona Krise als eine Existenzbedrohung. So steht fast jeder zweite Gastrobetrieb vor der Schließung. Dank der staatlichen Hilfe konnten die meisten Betriebe trotzdem überleben. Das ergaben Umfragen der Universität Mannheim und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Auch durch weniger Touristen müssen die Restaurants mit mehr Ausfällen rechnen. Vielen Bars geht es genauso und sie müssen schließen. In Berlin wird jetzt auch über ein Alkoholverbot in den Bars nachgedacht, um die Corona Maßnahmen einzuhalten.

Auch Hotels und Pensionen haben weniger gebuchte Übernachtungen. Gerade für Hotels in der Stadt, die ausgelegt sind für Messen und Kongresse, haben große Probleme. Dagegen sieht es in vielen Feriengebieten besser aus, da in diesem Jahr häufig auch Urlaub in Deutschland gemacht wird. Bis das öffentliche Leben ohne Einschränkungen durch Corona weitergeht, rechnet die deutsche Wirtschaft mit etwa neun Monaten.