Städte bereiten sich auf Weihnachtsmärkte vor

Foto. Philipp Sydow

Dieses Jahr ist alles anders. Großveranstaltungen sind untersagt, festliche Stimmung kommt eher nicht auf und Familienfeiern sollen vermieden werden. Auch wenn es erst September ist, muss die Politik sich schon mit Weihnachten beschäftigen. Werden Weihnachtsmärkte erlaubt sein? Darf man den Glühwein nur to go bestellen oder sich gesellig im Festzelt treffen? Fragen über Fragen, auf die die ersten Veranstalter bereits reagieren. So ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom bereits abgesagt und auch der Würzburger Weihnachtszauber wird in seiner normalen Form wohl nicht stattfinden. Denkbar sind Pop-Up Buden und eingezeichnete Wege. Auch über eine Beschränkung der Besucher wird an einigen Stellen nachgedacht. Allerdings sein solche Konzepte nur bedingt wirkungsvoll, mahnen Wissenschaftler. Das Infektionsgeschehen sei nur schwer zu verfolgen. Aufgrund der zahlreichen Arbeitsplätze und Touristen, die Weihnachtsmärkte anziehen, möchte die Stadt Lüneburg allerdings an seinem Markt festhalten und fordert einen Corona-Gipfel zum Thema. Gesundheitsminister Jens Spahn reagiert zurückhaltend. Am Ende wird nicht er es sein, der über Glühwein- und Pommesbuden entscheidet, sondern das Infektionsgeschehen in der jeweiligen Region.