Waldbrände an der West Coast

Foto: Paul Scharapow / Radio Hitwave

Seit Wochen wüten nun schon extreme Waldbrände im Westen von Amerika. Während es jedes Jahr durch extreme Trockenphasen aufs Neue zu starken Feuern kommt, hat es diesmal besonders schwer Kalifornien getroffen. 

Die Bilder gingen durch die Medien, ein orange-roter Himmel über San Francisco und dessen Umgebung. Eines der größeren Brände löste eine private Party aus. Die Feiernden benutzten Pyrotechnik und setzten den umliegenden Wald in Brand. Dieser war leider schon durch die lange Trockenphase in den letzten Monaten vorbelastet.

Zum Freitag hin wurde der Brand fast eingedämmt, doch die Brände gehen weiter. 14.000 Feuerwehrleute haben am Mittwoch gegen 28 größere Waldbrände in dem Westküstenstaat angekämpft. Dieses Jahr wurde bereits eine Rekordfläche von mehr als 10.000 Quadratkilometern Land zerstört.

Auch Präsident Trump hat Kalifornien besucht, um sich den dort herrschenden Ausnahmezustand anzuschauen. Dieser gab jedoch der „schlechten Forstverwaltung“, anstatt dem Klimawandel die Schuld und sagte: „Es wird abkühlen, wartet es ab!“

Die Waldbrände dieses Jahr zählen jetzt schon zu den schlimmsten in der kalifornischen Geschichte und obwohl sich die Situation in San Francisco bessert, kämpfen tausende Feuerwehrleute auch jetzt noch gegen viele weitere Brände an.