Auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff

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Das Coronavirus bestimmt weiter unseren Alltag. Dabei wird die ganze Zeit nach einem Impfstoff gegen das Virus geforscht. Mittlerweile gibt es schon viele neue Entwicklungen aus verschiedenen Ländern und Firmen. In Deutschland ist das Mainzer Unternehmen BioNTech ganz weit vorne und entwickelte einen Impfstoff, der sich bereits in der dritten und auch letzten Testphase befindet.  Bis es dann einen Impfstoff gibt, könnte es aber noch etwas dauern, denn er muss ja auch noch produziert und dann auch injiziert werden.

Das ist aber nicht der einzige Konzern, der bei der Impfstoffentwicklung hilft. Denn eine Firma aus Sachsen Anhalt mischt im Wettrennen um einen Impfstoff gegen Corona ebenfalls mit. Das Unternehmen IDT Biologika hat dort seinen Sitz und ist mit den Forschungen auch ziemlich weit. Zudem forscht auch noch die Firma Curevac aus Tübingen.

In Russland ist man auch schon ziemlich weit, denn es gibt bereits einen zugelassenen Impfstoff, der noch in der entscheidenden Phase der klinischen Studie ist. Für Ende Oktober kündigten die Entwickler jetzt die ersten Ergebnisse an und somit könnte Russland einen weltweiten Durchbruch schaffen. Der Impfstoff kommt vom Gamaleya Institut und soll den Namen Sputnik V tragen. Doch auch der britische Pharmakonzern Astrazeneca hat zum Beispiel im Mai mit den Tests der letzten Forschungsphase begonnen, genau wie die Firma Inovio in Amerika.

Zwischenergebnisse gibt es noch keine und man muss jetzt eigentlich nur abwarten, bis ein fertiger Impfstoff da ist.  Eins steht jedenfalls fest: wer den Impfstoff gegen das Coronavirus herausbringt, wird damit ein Milliardengeschäft machen.