Ob im Stau oder bei einer Zugverspätung, beim Kochen oder in einer peinlichen Situation – Wir alle fluchen manchmal. Doch was genau sagen wir dann eigentlich?

In der neuen Netflix Eigenproduktion „History of Swear Words“ geht Nicolas Cage dieser Frage humorvoll auf den Grund. Auch wenn sich alle Folgen in einem simplen Wohnzimmer abspielen, bringt der Schauspieler Action auf den Bildschirm. „Übertreiben“ ist noch eine zu untertriebene Beschreibung für sein Verhalten. So echauffiert sich Cage in der ersten Folge über den Begriff „Fuck“, der bei manchen Menschen in jedem zweiten Satz, allerdings nie im richtigen Kontext verwendet wird. Ähnlich verhält es sich mit dem Wort Bitch, welches eigentlich einen weiblichen Hund bezeichnet.

Man mag sich nur vorstellen, wie in der Regie von Netflix die Serienidee besprochen wurde. Schimpfwörter sind eigentlich eher ein Tabu-Thema und sollten so wenig wie möglich im Text eines Schauspielers vorkommen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, werden sie manchmal sogar mit Piep-Tönen unkenntlich gemacht. Vielleicht bekommt Nicolas Cage auch aus diesem Grund prominente Unterstützung an seine Seite. Er muss sich nämlich nicht allein aufregen. Verschiedene Historiker, Experten und Linguisten treten in der sechsteiligen Doku auf. Mit Wissen und Charme führen sie die Zuschauer in die tiefe Welt der Schimpfwörter ein.

Obwohl es sich um eine englischsprachige Serie ohne deutsche Synchronisation handelt, kann jeder Sprachanfänger sie verfolgen. Begriffe wie „Shit“ und „Fuck“ sind mittlerweile Teil der deutschen Sprache wie ,,Rosenkohl“ und ,,Sandalen“. Die deutschen Untertitel erleichtern das Serienerlebnis zudem immens.

Ist dein Interesse geweckt? Der Trailer zur Serie zeigt, wie Nicolas Cage über das Wort ,,Pussy“ philosophiert und dabei ein sehr zweideutiges Bild an die Leinwand malt. Es lohnt sich, mit ihm in die erstklassige Doku einzusteigen. Aber Achtung: Die Serie kann süchtig machen.