Die Ereignisse der vergangenen Wochen in Amerika sind so in der Geschichte noch nicht vorgekommen. Der noch amtierende Präsident Donald Trump wollte erst das Wahlergebnis vom November nicht annehmen und jetzt wurde auch noch das Kapitol in Washington von seinen Anhängern gestürmt. Seitdem gibt es viel Stress darüber, was mit Trump geschehen soll, denn viele Demokraten aus dem Kongress sind für eine Amtsenthebung.

Trump dürfte zum Beispiel nicht mehr bei der Wahl 2024 als neuer Präsidenten kandidieren und könnte auch für künftige Regierungsämter gesperrt werden. Das ist aber nicht das Einzige, denn wenn die Amtsenthebung durchgeführt werden würde, hätte das auch finanzielle Folgen für Trump. Denn dadurch würde er seine jährliche Pension in Höhe von über 200.000 US-Dollar, die die ehemaligen Präsidenten normalerweise bekommen, verlieren. Zudem kommt auch noch, dass die Reisekosten nicht mehr bezahlt werden. Das sind auch nochmal bis zu eine Millionen US-Dollar jährlich. Außerdem fallen auch Büro und das Personal weg, wo auch nochmal ca. 96.000 US-Dollar pro Jahr dazu kommen. Also könnte es ganz schön teuer für Trump werden. Mit der Amtsenthebung gäbe es für Trump auch keinen Personenschutz mehr und der Secret Service wäre nicht mehr für ihn zuständig.

Tatsächlich gab es so einen Fall schon beim Präsidenten Richard Nixon 1974, der musste wegen der so genannten Watergate-Affäre durch so ein Verfahren. Bei ihm war die Sachlage allerdings etwas anders. Es bleibt abzuwarten, wie das Repräsentantenhaus und der Kongress dazu entscheiden.