An die Maske haben sich ja mittlerweile die meisten Menschen gewöhnt. Aber alle, die in Bayern wohnen, müssen ihre Gewohnheit etwas ändern, denn ab Montag gilt dort eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel.

Ministerpräsident Markus Söder sagte, die „normalen Community-Masken“ dienten in der Corona-Pandemie zum Schutz der anderen Bürger. Die FFP2 Masken dagegen dienen zum Selbstschutzutz der Träger. Damit soll die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel verstärkt werden. „Die Verfügbarkeit im Handel ist ausreichend gewährleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2“, sagte Söder weiter. Die Masken seien „deutlich im Überfluss, zum Teil jedenfalls, vorhanden“.

Außerdem sieht Söder bei den aktuellen Coronazahlen eine „verhalten positiven Tendenz“. Einige Maßnahmen fangen laut Söder an zu wirken. Binnen 24 Stunden habe es in Bayern 1740 Neuinfektionen gegeben – fast 500 weniger als vor einer Woche. Aber Söder machte weiterhin wenig Hoffnung auf ein Lockdownende zum 31. Januar, denn die Corona-Mutation aus Großbritannien ist weiterhin ansteckender als das normale Virus. Er verglich die Maßnahmen gegen die Mutationen mit „einem Wettlauf gegen die Zeit”. “Die Mutationen bereiten uns Sorge.“