Nachdem Angela Merkel ihren Parteivorsitz an Annegret Kramp-Karrenbauer abgegeben hatte, wurde ziemlich schnell klar, dass AKK diesen Posten wieder verlassen will. Durch die Coronapandemie verschob sich diese Wahl aber und jetzt konnte die Wahl endlich durchgeführt werden. Zur Wahl standen Friedrich Merz, Norbert Röttgen und Armin Laschet. Im ersten Wahldurchgang setzten sich Laschet und Merz gegen Röttgen durch. Im zweiten Wahldurchgang konnte dann Laschet die Mehrheit erlangen. Glückwünsche gab es viele für Laschet. Grünen Vorsitzende Baerbock schrieb dazu: „Glückwunsch an Armin Laschet zur erfolgreichen Wahl als Parteivorsitzender. Es wird ein spannender politischer Wettbewerb um die Frage, welche Kraft unser Land mutig, entschlossen, mit neuem Schwung aus der Krise führt.” Und auch Vizekanzler Olaf Scholz gratulierte: „Das ist eine große Aufgabe mit großen Vorgängerinnen und Vorgängern. Ich wünsche ihm dafür ein glückliches Händchen. Dieses Jahr hat es in sich und wird eine Herausforderung für uns alle.” Kritik kam vor allem aus der AFD und von den Linken. Die designierte Vorsitzende der Linken, Thüringens Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow, sagte dem RND: “Die CDU redet von Morgen und steckt doch im Gestern. Ein überzeugendes Angebot an den Osten hatte keiner der drei Bewerber. Mit Armin Laschet geht die CDU zwar keinen Schritt zurück, aber eben auch keinen nach vorne. Jetzt braucht es große Investitionen, Solidarität und soziale Umverteilung. Nie war die Zeit reifer für eine Bundesregierung ohne CDU.” Wie es jetzt mit der CDU im Hinblick auf die Bundestagswahlen weitergeht, steht noch nicht fest. Laschet kündigte die Entscheidung für den Kanzlerkandidaten der CDU im Februar an.