Der Lockdown nimmt kein Ende, sämtliche Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen, Schule findet vorm PC zu Hause statt und Freunde treffen ist nicht erlaubt. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter der Situation und fühlen sich stark belastet. Das zeigt auch eine Studie des Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. 70% der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, sich durch die Pandemie belastet zu fühlen und beschreiben, dass sich ihre Lebensqualität in den letzten Monaten verschlechtert hat. Besonders belastet fühlen sich Befragte aus sozial schwächeren Verhältnissen oder aus Familien mit Migrationshintergrund. Fast jedes dritte Kind leidet unter psychischen Auffälligkeiten, wie Ängsten, depressiven Symptomen oder psychosomatischen Beschwerden wie z.B. Niedergeschlagenheit, Kopf- und Bauchschmerzen. Eine Studie der DAK-Gesundheit zeigt außerdem, dass sich auch die Verhältnisse in den Familien verschlechtern. 31% der befragten Kinder geben an, seit der Schulschließung sehr oft Stress zu haben und ca. ein Viertel berichtet von häufigem Streit in der Familie. Fühlst Du dich auch belastet und weißt nicht, mit wem Du über deine Sorgen sprechen sollst, weil Du deine Freunde nicht sehen kannst? Dann melde dich bei der Nummer gegen Kummer 116111. Dort ist von Montag bis Samstag zwischen 14 und 20 Uhr immer jemand für Dich erreichbar und hat ein offenes Ohr für Dich. Völlig kostenlos und anonym. Samstags stehen sogar andere Jugendliche für Dich unter der Nummer parat. Alternativ kannst Du Dich auch unter der 0800/1110111 bei der Telefonseelsorge melden.