Seit rund einem Jahr gibt es überall meistens nur noch ein Thema: Corona. Dabei hat Corona nicht nur unser Leben fest im Griff, sondern auch die deutsche Sprache. So sind jetzt einige neue Wörter durch die Pandemie hinzugekommen. Über 1200 neue Wörter hat das Leibniz-Institut seit März 2020 aufgezeichnet.

Viele davon begegnen uns vor allem im Alltag. Egal ob beim Einkaufen die “Einkaufswagenpflicht” oder neue Wörter rund um die “Mund-Nasen-Bedeckung” wie “Maskenmuffel” gehören längst zu unserer Alltagssprache. 

Viele neue Wörter gibt es vor allem bei dem Buchstaben C von “Covidiot” über “Coronafrisur” bis hin zur “Coronaparty”. All diese kann man jetzt in der Liste voller Wörter wiederfinden, die es vorher nicht so gab.

Dabei waren vor allem die sozialen Medien treibend. Auch einige Hashtags wie #stayathome oder #flattenthecurve sind aus dem ersten Lockdown im letzten Jahr dazugekommen. Ein Vorteil der vielen Wörter ist, dass sich darunter viele Anglizismen eingeschummelt haben. Diese sind zum Beispiel Wörter wie Laptop oder Team, die aus dem Englischen stammen, jedoch immer häufiger einfach ins Deutsche übernommen wurden. Das Gute an den Anglizismen ist, dass überall auf der Welt viele Leute die Begriffe verstehen können und genau wissen, worum es geht, ohne es erst ausführlich erklären zu müssen.

Gerade jetzt wo es die Impfstoffe gibt, sind nochmal einige neue Begriffe wie “Impfstraße” oder “Impfdrängler” gerade jetzt immer präsenter in unserem Alltag. Aber auch Wörter wie “Distanzunterricht” sind im harten Lockdown für viele Kinder und Jugendliche ein großes Thema.

Corona verändert also nicht nur unsere Lebensweise, sondern spielt dabei auch in unserer Sprache eine große Rolle. Mit den vielen neuen Begriffen integriert sich das Virus auch so immer mehr in unseren Alltag.

Foto: Felix Ludwig