Die Weltmeisterschaft im eigenen Land, dann 2010 die erste WM auf dem afrikanischen Kontinent und schließlich der WM-Titel 2014 in Brasilien gegen Argentinien. Jogi Löws Karriere als Bundestrainer der Nationalmannschaft geht zu Ende. Anfang der Woche gab er diesen Entschluss bekannt, jetzt gab es dann nochmal eine offizielle Pressekonferenz des DFB.

Löw erklärte dort, dass er sich ganz bewusst zu Anfang dieses Jahres Gedanken gemacht hat, in welcher Funktion er sich beim DFB und in der Mannschaft noch sieht. „Das habe ich gemacht und bin zum Entschluss gekommen, dass es für mich nach der EM der richtige Zeitpunkt ist, den Stab an einen anderen Trainer weiterzugeben.”, sagte er dem Kicker.

Außerdem findet er weiterhin, dass der Umbruch 2019 “absolut richtig” war. Er glaubt, dass diese junge Generation 2024 auf seinem Höhepunkt sein kann. Dann wenn wieder ein Turnier im eigenen Land ist. ”Die WM 2006 damals, ich war dabei, hat zum Umdenken in manchen Bereichen geführt. Das soll auch 2024 so ein. Ich sehe mich 2024 nicht mehr in dieser Position”, sagte er auf der Pressekonferenz.

Aber er schloss auch nicht aus, weiterhin für den DFB aktiv zu sein oder eine andere Mannschaft als Trainer zu übernehmen. Er schließe grundsätzlich nichts aus. Die emotionale Bindung zum DFB sei vorhanden und die sei sehr, sehr groß. Was für ihn nach der Entscheidung wichtig war, dass seine volle Konzentration der EM gilt.

Namen für eine Nachfolge von Jogi Löw wurden bei der Pressekonferenz nicht gehandelt. Dafür werden vor allem Hansi Flick, Ralf Rangnick und Jürgen Klopp gehandelt, der aber schon angekündigt hat, im Sommer nicht zur Verfügung zu stehen. Rangnick dagegen sei für alles offen und weiß noch nicht, wie es für ihn im Sommer weitergeht. Er wurde vor dem Spiel von Liverpool gegen Leipzig auch von Jürgen Klopp vor den Sky Mikros als erste Wahl gehandelt.

Foto: Granada, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons