Seit vergangenem Montag dürfen viele Geschäfte wie Bekleidungsläden oder Möbelhäuser in Deutschland wieder öffnen. Dabei gibt es unterschiedliche Regeln, um in die Läden reinzukommen. Ab einer stabilen Inzidenz unter 50 dürfen die Geschäfte ganz normal öffnen. Bei einer Inzidenz von 100 oder weniger muss man sich vorher einen Termin buchen, damit man reinkommt. Das ganze Prinzip nennt sich dann “Click&Meet”. Unsere Reporterin Kimberly Klages hat es ausprobiert.

Das Prinzip hat ziemlich gut funktioniert. Es ist zum einen deutlich angenehmer in den Geschäften, da es nicht so überfüllt ist, und zum anderen kann man wieder ein wenig zur Normalität übergehen. Die Anmeldung ist von Laden zu Laden unterschiedlich. In den meisten Fällen kann man sich einfach auf der Internetseite des Geschäfts für einen bestimmten Zeitraum einen Termin buchen. Meistens muss man dann noch seine Kontaktdaten angeben und bekommt dann ein Eintrittsticket per Mail zugeschickt, womit man reinkommt. In kleineren Läden gibt es die Möglichkeit, einfach anzurufen und telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Somit gewährt das Geschäft, dass nicht so viele Leute gleichzeitig im Laden sind und es ein niedrigeres Ansteckungsrisiko gibt.

Bei der Voranmeldungen ist es  ganz unterschiedlich und kann je nach Geschäft variieren. Bei einigen Läden reicht es auch erst vor Ort oder kurz vorher einen Termin zu buchen. Es gibt aber auch Geschäfte, wo man sich besser ein paar Tage eher anmelden sollte, damit man reinkommt. Einige Leute haben jedoch kaum Möglichkeit, sich im Vorfeld mit dem Handy oder Computer anzumelden. Für diese Menschen gibt es dann im Laden noch eine “Notlösung”, indem man einfach einen Zettel mit seinen Kontaktdaten ausfüllt und schon darf man rein. Trotzdem sollte jeder, der die Möglichkeit hat, besser bereits im Vorfeld einen Termin buchen. 

Foto: Felix Ludwig