73 Jahre lang waren die britische Queen und ihr Prinz Philip verheiratet. Zusammen haben sie vier Kinder und acht Enkelkinder. Jetzt ist Prinz Philip im Alter von 99 Jahren friedlich verstorben, wenige Wochen vor seinem 100. Geburtstag. Der oft unscheinbare, aber stehts humorvolle Wegbegleiter der Queen war für viele Briten ein wahres Vorbild, weshalb sie sich umso mehr freuten, als seine Herz-OP vor kurzer Zeit erfolgreich verlief. Mit seiner Gemahlin verbrachte Prinz Philipp die Zeit danach in Corona-Schutzisolation. Doch sein Zustand verschlechterte sich. Auch wenn der Tod angesichts dieses Wissens nicht überraschend kam, so geht er den Menschen weltweit doch sehr nahe. Viele legen Blumen nieder und kommen zum Schloss Windsor, wo die Fahnen auf Halbmast hängen. Salutschüsse, Plakate in ganz England und Beileidsbeurkundungen aus aller Welt, unter anderem auch von US-Präsident Joe Biden und Ex-Präsident Obama, erinnern in diesen Tagen an Prinz Philip. Die offizielle Trauerfeier wird coronabedingt im kleinen Kreis stattfinden. Die Briten können aber im Fernsehen zusehen. Da Prinz Philip, obwohl es ihm zugestanden hätte, kein Staatsbegräbnis wollte, erwarten viele Trauernde gespannt, wie die Übertragung aussehen wird und auch, wie es der Queen nach diesem Schicksalsschlag geht. Zur Unterstützung kommen aktuell viele Familienmitglieder im Schloss Windsor an.

Foto: PolizeiBerlin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons