Normalerweise finden die Olympischen Sommerspiele alle vier Jahre an unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt statt. Angefangen 1896 in Athen treffen sich dort die besten Sportler der Welt und kämpfen in ihren Disziplinen für die Medaillen. Eigentlich hätte es auch im vergangenen Jahr wieder Olympische Spiele gegeben, diesmal in Tokio. Doch wegen der Pandemie wurden die Spiele auf dieses Jahr verschoben. Aber auch jetzt – ein Jahr später – ist immer noch nicht sicher ist, ob die Spiele stattfinden.

Die Veranstalter versprechen zwar ein gutes Konzept, damit sich niemand während seines Aufenthaltes ansteckt, jedoch stimmen auch einige gegen die Olympischen Spiele. Viele Sportler wünschen sich eine erneute Verschiebung oder sogar eine Absage der Spiele. Dafür spricht zum einen das aktuelle Infektionsgeschehen. Viele Sportler haben Angst, sich anzustecken. Dazu kommt, dass überall auf der Welt unterschiedliche Corona Regeln gelten. In einigen Ländern gelten strenge Ausgangssperren, während in anderen Ländern ganz normal trainiert werden darf und sogar Wettbewerbe stattfinden. Somit hätten einige Sportler einen großen Nachteil.

Die Olympischen Spiele jedoch erneut abzusagen, hätte für den Veranstalter kostspielige Folgen, denn alleine die Verschiebung von 2020 auf 2021 hat laut Experten fast zwei Milliarden Euro gekostet. Dabei würde der Veranstalter bei einer Absage auf vielen Kosten sitzenbleiben, da auch sämtliche Einnahmen durch Fernsehsender oder Werbung fehlen. Außerdem haben sich viele Sportler mehrere Jahre auf dieses Event vorbereitet, damit sie für Olympia topfit sind.

Im Moment plant der Veranstalter erstmal ganz normal weiter, in der Hoffnung, dass dann wie geplant am 23. Juli die Olympischen Spiele starten können. Das Land Nordkorea hat bereits angekündigt, keine Sportler nach Tokio zu schicken, um kein Risiko einzugehen.

Foto: Christoph Hensen