In der Nacht von Sonntag auf Montag fand in Los Angeles die 93. Verleihung der Oscars statt.  Dabei räumte vor allem der Film „Nomadland“ von Chloé Zhao gleich dreimal ab. Sie gewann nicht nur den Preis in der Kategorie bester Film, sondern auch noch einen Oscar als beste Regisseurin. Damit ist sie erst die zweite Frau, die einen Oscar in dieser Kategorie bekam. In dem Film geht es um eine Frau, die erst ihren Mann und dann auch noch ihr Haus verloren hat. Sie entscheidet sich dazu, in Nevada ihre Zelte abzubrechen und reist mit ihrem umgebauten Van als moderne Nomadin durch den Westen der USA. Auf ihrer Reise lernt sie viele neue Menschen kennen, die ebenfalls kein festes Zuhause haben und auch in ihren Wohnmobilen von Ort zu Ort ziehen. Unterwegs muss sie auf jeglichen Komfort verzichten und hat nur das Wichtigste zum Leben zu Verfügung.

Insgesamt 23 Oscars wurden in unterschiedlichen Kategorien verliehen. Den Preis für den besten Schauspieler, gewann der Brite Anthony Hopkins, der mit seinen stolzen 83 Jahren bereits zum zweiten Mal einen Oscar erhielt. Bei den Frauen erhielt Frances McDormand ihren dritten Oscar, als beste Hauptdarstellerin im Film „Nomadland“. International lag der dänische Film „Der Rausch“ von Thomas Vinterberg ziemlich weit vorne.  Diesen widmete der Regisseur seiner verstorbenen Tochter.

Ursprünglich sollte die Verleihung bereits am 28.März stattfinden, doch aufgrund der Corona Pandemie wurde die Veranstaltung erstmal um zwei Monate verschoben. Wegen Corona gab es auch deutlich strengere Hygieneauflagen. So wurde alles in einem eher kleinem Rahmen gehalten. Trotzdem haben es sich die Stars nicht nehmen lassen und sich mal wieder richtig für die Verleihung herausgeputzt.

Foto: Simon Brinkmann