Jedes Jahr im September guckt die komplette Tenniswelt in die USA, denn dann finden dort die US Open statt.

Im Finale der Herren standen sich Novak Djokovic und Daniil Medvedev gegenüber. Djokovic, der als großer Favorit ins Match gegangen ist, hatte dieses Jahr die große Chance, in allen vier Grand Slam Tournieren zu gewinnen. Das hat vor ihm bis jetzt nur die ehemalige deutsche Tennisspielerin Steffi Graf geschafft. Deswegen wäre das einer der größten Erfolge überhaupt in der Tenniswelt gewesen. Doch Medvedev konnte Djokovic einen Strich durch die Rechnung machen. Und zwar mit drei Sätzen, die er jeweils mit 6:4 gewinnen konnte, entthronte er den Vorjahressieger Dominic Thiem. Der beste Deutsche bei den US Open war Sascha Zverev, der in diesem Sommer bei den Olympischen Spielen Gold geholt hat. Er wurde im Halbfinale in einem Fünfsatz-Krimi von Djokovic geschlagen.

Bei den Frauen gab es dann die riesen Überraschung, denn im Finale standen sich Emma Raducanu (18) und Leylah Fernandez (19) gegenüber. Beide sind als völlige Außenseiterinnen ins Turnier gegangen. Am Ende gewann Raducanu dann mit 6:4 und 6:3 und holte sich damit als 1. Britin seit 1965 den US Open Titel. Sie hat in allen ihrer Spiele nicht einen einzigen Satz verloren. Das ist richtig stark und sie geht in die Geschichtsbücher ein.

Es waren also komplett verrückte US Open in diesem Jahr, vielleicht schafft dann ja im nächsten Jahr Sascha Zverev seinem Konkurrenten Daniil Medvedev den Pokal zu entreißen.

Foto: Nico Nölken