Es klingelt und wer steht vor der Tür? Na klar, der Postbote. Wer viel bestellt, bekommt aber auch viel Plastikmüll. Genau das soll sich künftig beim Onlinehändler Amazon ändern. Bis zum Jahresende, will Amazon beim Versand in Deutschland weitgehend auf Plastikverpackungen verzichten. So sollen dann beispielsweise kleinere Sendungen in Versandtaschen aus Papier geliefert werden, als Alternative zu den bislang verwendeten Folienumschlägen. Für zerbrechliche Lieferungen soll aber weiterhin die altbewährte Luftpolsterfolie zum Einsatz kommen.

Amazon ist ja der Marktführer im deutschen Online Versandhandel. Vor knapp zwei Jahren schloss Amazon eine Vereinbarung gegen den Klimawandel. Darin steht zum Beispiel, dass bis 2030 zu 100% mit erneuerbaren Energien  gearbeitet wird, oder dass der Lieferprozess mit Hilfe von Elektrofahrzeugen bereits seit diesem Jahr CO2-neutral gestaltet wird. Zusätzlich versicherte Amazon Gründer Jeff Bezos auf dem Klimagipfel vor zwei Wochen in Glasgow bis zu zehn Milliarden Dollar für den Klimaschutz zu spenden.

Wer selbst etwas tun kann, hat aber ebenfalls viele Möglichkeiten. Am besten ist natürlich immer erstmal unter dem Motto “shop local” einkaufen zu gehen und nicht gleich im Internet zu bestellen. Das ist aber meistens die entspanntere und auch günstigere Variante. Bei Bestellungen im Netz sollte man dann aber immer darauf achten, alles gleich auf einmal zu bestellen, sodass dann  hoffentlich nur ein großes Paket ankommt.

Foto: Nico Nölken